Das Monitoring für die Braunschweiger Klimamaßnahmen ist da!
In den letzten Monaten hat das Team von German Zero Braunschweig intensiv die Umsetzung des Integrierten Klimaschutzkonzepts 2.0 (IKSK 2.0) in Braunschweig beobachtet und analysiert.
Anfang Juli 2025 haben wir dann im Nachhaltigkeitszentrum unser Monitoring des IKSK 2.0 präsentieren können. Die Veranstaltung stieß auf Interesse aus der Bevölkerung: Über 30 Teilnehmende aus Politik, Verwaltung, Wissenschaft und Zivilgesellschaft sprachen über den Stand und die Herausforderungen lokaler Klimapolitik.

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Was zeigt das Monitoring?
Für unsere aktuelle Bewertung des IKSK 2.0 haben wir den Klimaschutz-Jahresbericht 2024 sowie Gespräche mit Kommunalpolitik und -verwaltung als Grundlage genommen. Die Fortschritte haben wir unter anderem mit GermanZero-Empfehlungen und den Initiativen anderer GermanZero Lokalteams abgeglichen.
Das Ergebnis: Von insgesamt 38 Maßnahmen erhält etwa die Hälfte den Status „in Arbeit“, die andere Hälfte erhält „verzögert/fehlt“.
Um uns in angemessenem Umfang mit den wichtigen Maßnahmen beschäftigen zu können, haben wir die Maßnahmen vorerst auf 8 zentrale TOP-Maßnahmen reduziert. Vier dieser Maßnahmen sind in Arbeit, vier weitere sind verzögert oder fehlen:

Warum sich ein Blick auf den Status quo lohnt:
Die Stadt Braunschweig hat sich das ambitionierte Ziel der Klimaneutralität bis zum Jahr 2030 gesetzt. Ob das Symbolpolitik oder der ehrliche Versuch einer kurzfristigen Transformation zur klimafreundlichen Großstadt ist, zeigt sich in der Umsetzung. Verzögerungen und Ihre Gründe müssen dazu transparent gemacht, öffentlich diskutiert und Maßnahmen konsequent nachgesteuert werden. GermanZero Braunschweig bietet mit dem Monitoring einen klaren Fokus auf die Maßnahmen mit hoher Klimawirkung. Wir wirken an den wichtigen Stellschrauben konstruktiv mit und bringen Ideen für Projekte und kommunalpolitische Initiativen.